Schritt 6
Geruch
An Gerüchen gibt es bei Pilzen so ziemlich alles. Von fischig über Apfelgeruch bis hin zu Karbol und Verwesung ist nichts unmöglich. Allerdings ist es nie leicht, einen Geruch zu definieren. Dabei kan...
Schritt 7
Geschmack
Beim Geschmack muss man vorsichtig sein, denn schon ein kleiner Bissen eines sehr giftigen Pilzes kann zu Problemen führen.Daher: Geschmacksprobe nur bei Pilzen vornehmen, deren Gattung man eindeutig ...
Schritt 8
Fundumstände
Sehr wichtig sind außerdem die Fundumstände.Zunächst einmal die Zeit: Wann bestimmte Pilze gefunden wurden, ist für die Bestimmung deshalb relevant, weil Pilzarten saisonabhängig sind. Sollte man z. B...
Schritt 9
Sporenpulver
Es lohnt sich auch, die Farbe der Sporen zu untersuchen, denn allein die Farbe verrät viel über die mögliche Art / Gattung. Das Sporenpulver kann man (in Kurzfassung) untersuchen, indem man den Stiel ...
Schritt 10
Weiteres
Wichtige Merkmale zur Bestimmung können außerdem Verfärbungen sein. Bei Champignons gilben z. B. die Hüte teilweise auf Berührung. Die Röhren einiger Pilze färben sich bei Berührung blau. So kann man ...

Schritt 10 / 12 - Weiteres

Wichtige Merkmale zur Bestimmung können außerdem Verfärbungen sein. Bei Champignons gilben z. B. die Hüte teilweise auf Berührung. Die Röhren einiger Pilze färben sich bei Berührung blau. So kann man z. B. als Anfänger Maronen (die allerdings mal stärker und mal weniger stark färben) und Steinpilze auseinanderhalten. Eine weitere Verfärbung kann beim Querschnitt entstehen. Sämtliche Arten der Gattung der Safranschirmlinge (Chlorophyllum) verfärben sich im Schnitt rötlich, wodurch man sie eindeutig von den Riesenschirmlingen (Macrolepiota) unterscheiden kann. (Im Bild: weiter unbestimmter Safranschirmling - Die Verfärbung lässt sich schon beim Schnitt durch den Stiel eindeutig erkennen)

Auch ein Querschnitt ist oft sehr wichtig, und zwar aus verschiedenen Gründen. Einerseits kann man dort Verfärbungen sehr gut erkennen. Auch die Farbe des Fleisches lässt sich dabei am besten erkennen und ist z. B. bei der Unterscheidung von bestimmten Arten von Filzröhrlingen (Xerocomus) relevant. Andererseits kann man dort das Verhältnis von Fleisch und Lamellenbreite am besten sehen und auch den Wuchs der Lamellen am Stiel, also die Anheftung, am sichersten erkennen. (Im Bild: Großer Scheidling (Volvariella gloiocephala) mit eindeutig frei stehenden Lamellen)



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