Schritt 5
Stielbasis
Gerade für bestimmte Arten ist die Untersuchung der Stielbasis relevant, nämlich für die Amanita und die Champignons (Agaricus).Die Knollenblätterpilze erkennt man nämlich z. B. eindeutig an der Knoll...
Schritt 6
Geruch
An Gerüchen gibt es bei Pilzen so ziemlich alles. Von fischig über Apfelgeruch bis hin zu Karbol und Verwesung ist nichts unmöglich. Allerdings ist es nie leicht, einen Geruch zu definieren. Dabei kan...
Schritt 7
Geschmack
Beim Geschmack muss man vorsichtig sein, denn schon ein kleiner Bissen eines sehr giftigen Pilzes kann zu Problemen führen.Daher: Geschmacksprobe nur bei Pilzen vornehmen, deren Gattung man eindeutig ...
Schritt 8
Fundumstände
Sehr wichtig sind außerdem die Fundumstände.Zunächst einmal die Zeit: Wann bestimmte Pilze gefunden wurden, ist für die Bestimmung deshalb relevant, weil Pilzarten saisonabhängig sind. Sollte man z. B...
Schritt 9
Sporenpulver
Es lohnt sich auch, die Farbe der Sporen zu untersuchen, denn allein die Farbe verrät viel über die mögliche Art / Gattung. Das Sporenpulver kann man (in Kurzfassung) untersuchen, indem man den Stiel ...

Schritt 9 / 12 - Sporenpulver

Es lohnt sich auch, die Farbe der Sporen zu untersuchen, denn allein die Farbe verrät viel über die mögliche Art / Gattung. Das Sporenpulver kann man (in Kurzfassung) untersuchen, indem man den Stiel von dem Hut trennt und den Hut mit der Fruchtschicht nach unten auf ein schwarzweiß-gestreiftes Blatt Papier legt. Anschließend sollte man, um das zu schnelle Vertrocknen des Pilzes zu vermeiden, ein Glas über das Ganze legen und je nach Zustand des Pilzes 3 - 12 Stunden warten. Danach sollte man einen Abdruck sehen können, der im besten Fall dem auf dem Bild gezeigten in seiner Deutlichkeit ähnelt, hier das Sporenpulver eines Rehbraunen Dachpilzes (Pluteus cervinus). Die Farbe des Sporenpulvers kann dann als Merkmal zur Bestimmung herangezogen werden.

Etwas für professionelle Mykologen oder Leute, die sich aus dem Forschungsbereich den Pilzen nähern, ist außerdem das Mikroskopieren. Eine Untersuchung der Sporen in Verbindung mit einer Vermessung und einer Betrachtung der Form und Farbe, möglicherweise unter Zugabe von bestimmten Chemikalien, kann eine Artbestimmung ermöglichen, die weit über das Makroskopisch mögliche hinaus geht. Bei vielen Gattungen ist ein Mikroskop zur genauen Bestimmung der Art vielfach unabkömmlich (z. B. Täublinge, Faserlinge, viele Tintlinge).


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