Schritt 1
Staudenbeete für den „intelligenten Faulen“
Stauden und Gräser im Garten sind etwas Wundervolles. Verschiedenste Arten und Sorten, harmonisch zu einem Bild kombiniert. Je mehr, desto besser. Natürlich weiß ich, dass gerade Stauden eine Menge Ar...
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Auch wenn es die Gartenbauer und Gartencenter jetzt nicht gern hören: Ja, es gibt Stauden und Gräser, die einmal gepflanzt viele Jahre am gleichen Standort überzeugen können, ohne dabei schlapp zu mac...
Schritt 3
So wird gepflanzt
Wer mit einer überschaubaren Anzahl an verschiedenen Staudenarten und Gräsern gut leben kann, für den ist dieses Bepflanzungskonzept hervorragend geeignet. Bedenken sollte man, dass unsere hier vorges...

Schritt 2 / 3 -

Auch wenn es die Gartenbauer und Gartencenter jetzt nicht gern hören: Ja, es gibt Stauden und Gräser, die einmal gepflanzt viele Jahre am gleichen Standort überzeugen können, ohne dabei schlapp zu machen. Die froh und munter wachsen, blühen und jedes Jahr von neuem Gartenfreude bereiten.  Für einen sonnigen Platz im Garten bieten sich Pfingstrosen geradezu an. Ich kenne Bauerngarten mit Pfingstrosen, wo diese schon 20 und mehr Jahre am gleichen Platz stehen, ohne ihre Blühfreude zu verlieren. Bergenien überzeugen genau so und bedecken dabei den Boden so gut, dass Unkraut hier kaum noch Chancen hat. Freilich sollten Bergenien eher einen trockenen Boden vorfinden. Sagt ihnen der Platz im Beet zu, dann bilden sie große, pflegeleichte Gruppen. Viele Jahre ausdauern im Beet sind auch folgende Stauden: Ziest, Sonnenhut (Rudbeckia), Sonnenaugen (Heliopsis), Alpenknöterich und Schlangenknöterich.  Chinaschilf ist auch ein guter Kandidat für diesen Bepflanzungsstil. Genauso wie Yuccapalmen und Hohes Herbstsedum (trockener Boden!). Acanthus hungaricus (Balkan-Bärenklau) und Kugeldisteln (nur die Echinops banaticus!!!) gehören auch in diese Aufzählung.  Kommen wir in den Halbschatten. Dort, wo um die Mittagstunden keine Sonne ist und die Pflanzen auch im Hochsommer eher kühler stehen. Hier ist die Palette nicht minder umfangreich. Hart im nehmen ist der einheimische Waldgeißbart. Genau wie Silberkerzen, Schaublätter und der Großblättrigen Frauenmantel (Alchemilla mollis).  Nicht vergessen darf man auch die großblättrigen Hostas nicht, die durchaus viele, viele Jahre problemlos an einem Standort stehen können. Als wüchsige und langlebige Bodendecker bieten sich für den Halbschatten einige Elfenblumen, die Golderdbeere (Waldsteinia geoides) und Geranium – Arten an.

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keins
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  • Stück robuste Stauden und Gräser

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