Schritt 1
Signallayout planen
In der Grafik links sind die Dots nur der Unterscheidbarkeit halber unterschiedlich gefärbt. Die Buchstaben „T“ und „B“ stehen z. B. für „Tal“ und „Berg“, angepasst an den ersten geplanten Aufstellort...
Schritt 2
Makrolonscheibe bearbeiten
In die Makrolonscheibe werden die anzuzeigenden Buchstaben in Form einer Dot-Matrix (5x8 oder 5x6, je nach Feinheit des Werkzeuges) mit dem Griffel eingedrückt. Die Prägung muss seitenverkehrt, also v...
Schritt 3
Gehäuse bauen
Der Kasten ist aus Polystyrol so anzufertigen, dass die Buchstabenscheiben beide darin Platz finden. Der untere Rand sollte etwa 0,5 – 1 mm über die Scheibe lappen und zwischen den Scheiben genügend L...
Schritt 4
LEDs einsetzen
Die LEDs können nun (getrennt angesteuert) je eine Scheibe von unten beleuchten. Der Effekt ist, dass die Einbuchtungen (die „Dots“ der Buchstaben) dabei deutlich sichtbar werden, jedoch nur die der j...
Schritt 5
Weitere Anwendungsmöglicheiten
Die Konstruktion von Micha Muehr kann natürlich auch für den Geschwindigkeitsanzeiger Zs 3 oder für die Signale Zs 2v und Zs 3v (bei Einbau orange-gelber LEDs) Verwendung finden. Andere Zusatzsignale ...

Schritt 4 / 5 - LEDs einsetzen

Die LEDs können nun (getrennt angesteuert) je eine Scheibe von unten beleuchten. Der Effekt ist, dass die Einbuchtungen (die „Dots“ der Buchstaben) dabei deutlich sichtbar werden, jedoch nur die der jeweils beleuchteten Scheibe. (Hierfür wird ein Stück schwarzes Papier/dünner Karton zwischen den LEDs bis an den unteren Rand der Scheiben platziert.) So können wechselnde Buchstaben gezeigt werden.

Praktischerweise wird die Anode (-) mit einem gemeinsamen Draht verbunden, so dass insgesamt 3 Drähte ausreichen. Vor dem Anschluss an die Versorgungsspannung der Modellbahn müssen die nötigen Vorwiderstände ermittelt und zwischengeschaltet werden. Der Prototyp wurde unter Verwendung eines Streifens flexibler Platine (aus einem defekten Handy, Displaybeleuchtung) gebaut. Dies erspart die "kitzligen" Lötarbeiten an den SMD-LEDs. Das Falten der Platine kann jedoch zum Bruch der Leiterbahnen führen, sollte also nicht mehrmals erfolgen. Die Ausrichtung der LEDs relativ zur jeweiligen Scheibe ist entscheidend für das Signalbild. Leichter Versatz nach vorne oder hinten kann zu schlechtem bis nahezu nicht mehr erkennbarem Signalbild führen. Im Experimentierstadium ist auch noch die Art der "Dots". Werden diese mit einem Griffel oder anderem glatten Gegenstand "gedrückt", ist deren Oberfläche blank, Licht wird gespiegelt. Bei Gravur mittels Mikro-Bohrer/-Fräser entsteht eine milchige Oberfläche, die eventuell besser leuchtet, da das durchgehende Licht gestreut wird.
 Makrolon als Material wurde gewählt, weil es sehr zäh ist und unter dem Druck der Prägung oder des Bastelmessers nicht zum Splittern neigt. Auch lässt es sich gefahrlos bohren und fräsen. Dazu hat es gute optische Eigenschaften.


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Schwierigkeit:
schwer
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Einkaufsliste

Werkzeug:
  • Anreibegriffel mit kleiner Stahlkugel-Spitze (oder Kugelschreiber),
  • Bastelskalpell,
  • Lineal,
  • Lötkolben und Lötzinn,
  • Pinsel
Material:
  • dünnes Makrolon (0,5 mm)
  • 2 x weiße SMD-LED
  • Lackdraht
  • Polystyrol (Schwarz), wahlweise Blech
  • Klebstoff
  • schwarze Farbe

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