SCROLL LEFT
Schritt 1
Vertiefung erzeugen
Das NTRAK-Modul besteht aus einem Holzrahmen in dem eine Jackodurplatte von 40mm Stärke eingepasst und mit Leim verklebt wurde. Nachdem nun feststand wo und wie groß der See werden sollte versuchte ic...
kein Vorschaubild vorhanden, daher ein Wawerkobild Schritt 2
Vertiefung mit Gipsbinden eindecken
Da ich bis dahin noch nicht genau wusste für welches Gießharz oder Methode ich mich letztendlich entscheiden werde, sollte dieses Gipsbecken mindestens folgende Aufgaben erfüllen. Es sollte eventuelle...
Schritt 3
Untergrund streichen und bepflanzen
Mit ganz normalen Abtönfarben wurde dann der Untergrund von Hell nach Dunkel satt eingestrichen, obwohl man es nach der Bepflanzung kaum noch sehen wird....
Schritt 4
Untergrund streichen und bepflanzen
Die Bepflanzung besteht aus verschiedenen Flockagen der Firmen Heki und Noch. Es kamen verschiedene Größen und auch Farben zum Einsatz. Stellenweise wurden kleine Sandbänke und auch Islandmoos, das te...
Schritt 5
Exkurs: Die Suche nach geeignetem Gießharz
Nun ging es auf die Suche nach dem geeigneten Gießharz. Voraussetzung vom Gießharz oder ähnlichen Materialien sollte sein, dass man es einfärben kann und es auch in dickeren Schichten gießen kann. Nac...

Schritt 5 / 9 - Exkurs: Die Suche nach geeignetem Gießharz

Nun ging es auf die Suche nach dem geeigneten Gießharz. Voraussetzung vom Gießharz oder ähnlichen Materialien sollte sein, dass man es einfärben kann und es auch in dickeren Schichten gießen kann. Nachdem ich nun bei sämtlichen Firmen, Modellbahnclubs, Freunden und Bekannten mein Vorhaben vorgetragen habe und um Tipps bat, bekam ich auch reichlich Antworten und Ratschläge. Die meisten rieten mir wegen der zu gießenden Materialstärke ab. Andere sagten ich solle nur den Untergrund anmalen und nur eine dünne Schicht gießen. Die blamabelsten Antworten zwecks einfärben von Gießharzen bekam ich von den Herstellern bzw. Vertreibern selber. Keine der Firmen war in der Lage mir diese Frage zu beantworten, sie konnten auch keine Angaben machen über Literatur oder Anlagenbauer die ihre Produkte benutzen, traurig aber wahr. Die Tipps zum Einfärben von Gießharzen, es waren aber meist nur Vermutungen, gingen von Pulverfarben, Lebensmittelfarben, Acrylfarben über Glasmalfarben, Emailfarben und Lack bzw. Ölfarben. Bestätigt wurde im Endeffekt eigentlich nur das man Gießharz mit Emailfarben (Revell, Humbrol) einfärben kann. Ich habe es aber nicht ausprobiert. Das Produkt „EZ-Water“ von der Firma Noch wollte ich nicht benutzen, weil dieses sehr stark erhitzt werden muss, damit es flüssig wird. In dem heißen Zustand soll es dann eingefüllt werden. Dies könnte wegen meinen Jackoduruntergrund Probleme geben. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass dieses Material relativ schnell an den kühleren Gegenständen zu schnell erstarrt und z.B. Luftbläschen an den Unterwasserpflanzen nicht mehr schnell genug freigibt. Mit der Zeit soll dieses „EZ-Water“ auch vergilben und nie ganz hart werden, weil es durch Hitze immer wieder verflüssigt werden kann. Das Gießharz von Faller kam auch nicht in Frage, weil es angeblich nur in dünnen Schichten gegossen werden kann und die Anwendung von einigen als problematisch dargestellt wurde. Trotzdem ist es das meist benutzte Gießharz für Gewässerdarstellungen. Auch die ganzen anderen Laminierharze und Lacke kann man nach Aussage von anderen Modellbahnern nur in dünnen Schichten verarbeiten. Also suchte ich weiter nach Alternativen. In der Bastelabteilung eines Baumarktes fand ich ein Produkt von der Firma Rayhers. Es handelt sich hierbei um ein Polyester-Gießharz, das angeboten wird um Briefbeschwerer mit eingegossenen Gegenständen herzustellen. Meine Schlussfolgerung war, dass man dieses Harz zumindest schon mal in dicken Lagen gießen kann. Jetzt stellte sich nur noch die Frage mit dem Einfärben. In der Farbenabteilung des Baumarktes machte mich die Verkäuferin auf ein Produkt der Firma „KE & CO“ aufmerksam. Es handelt sich um eine „UNIVERSAL ABTÖNFARBE für Leim-, Binder-, Latex- und Dispersionsfarben. Öl-, Kunstharz-, Nitro- und Chlorkautschuklacke“. Die Fläschchen gibt es in verschiedenen Farbvarianten und in einer praktischen Größe von 22 ml. Mit einer 250 ml Dose Gießharz und den Abtönfarben in Grün und Umbra machte ich mich auf den Weg nach Hause.

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Einkaufsliste

Werkzeug:
  • Bastelmesser,
  • Kleiner Bunsenbrenner,
  • Pinsel,
  • Ein altes Glas,
  • Holzspatel,
  • Zahnstocher,
  • Gummihandschuhe,
  • Schutzbrille,
  • Abdeckfolie
Material:
  • Polyester-Gießharz(Mehr dazu in Schritt 5)
  • Härter für Gießharz
  • Abtönfarbe(Mehr dazu in Schritt 5)
  • NTRAK mit Jackodurplatte(4mm Stärke)
  • Gipsbinden
  • Flockagen
  • Rohrschilf
  • Leim
  • Streichhölzer/Balsaholz(für einen Steg, sonst unnötig)

Kommentare

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Gesendet: 5 Jahre, 1 Monat her von Budenzauberer #3163
Das ist ein wirklicher schöner Gießharzsee. Mit wirklich sehr viel Liebe zum Detail hast Du gearbeitet. Klasse! Das schlägt das Herz jedes Modellbauers höher.
Gesendet: 5 Jahre, 1 Monat her von markuss #3162

Auf meinen NTRAK-Modul soll ein See entstehen der nicht wie üblich mit sauberen klaren Wasser gefüllt ist, sonder eher ein biologisch leicht gekipptes Gewässer darstellen soll. Ein weiteres Merkmal ist, dass auch Pflanzen auf dem Seegrund sichtbar sein sollen, aber je nach Wassertiefe mehr oder weniger gut. http://www.wawerko.de/giessharzsee+3374.html