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Halloween – Die Nacht der Geister

Posted on 29 September 2010 by Erik

Süßes oder Saures? Rund 60 Prozent der Deutschen interessieren sich nicht für Halloween. Für knapp acht Prozent ist das Fest sogar ein Grund, am Vorabend von Allerheiligen nicht die Tür zu öffnen oder ganz aus der eigenen Wohnung zu fliehen. Aber das scheint doch ein bisschen drastisch, denn eigentlich ist alles nur ein großer Spaß, nicht nur für die Kleinen! Bei rund 40 Prozent der Deutschen können die von Haus zu Haus ziehenden Hexen, Monster und Geister mittlerweile sogar auf fette Beute hoffen. Während die einen die Kinder mit dem abspeisen, was gerade im Haus ist, geht ein knappes Viertel der Befragten sogar extra Süßigkeiten („treats“) einkaufen oder backt an den Tagen zuvor. Für diese 22,4 Prozent ist Halloween daher wohl eher eine süße als eine saure Pflicht. Und von Jahr zu Jahr entdecken immer mehr Menschen Halloween für sich. So werden mittlerweile viele graue Vorgärten mit lustigen oder gruseligen Kürbisköpfen zu neuem Leben erweckt. Am Halloween-Abend zaubert der flackernde Kerzenschein dann im Inneren des Kürbisses eine schaurig schöne Stimmung und weist in der Nacht des 31. Oktober den verkleideten Kindern den Weg, wenn diese an den Haustüren um süße Gaben betteln. Aber auch die Älteren feiern mit, auf gespenstischen Parties oder gemütlichen (Horror-)Videoabenden.

Halloween ist übrigens kein amerikanischer Brauch, wie man denken mag, sondern ein europäischer Re-Import. Denn Halloween ist keltischen Ursprungs und geht auf das irische Großfest Samhain (sprich: sau-an) zurück. Samhain bezeichnet das „Ende des Sommers“ und steht am Beginn der dunklen Jahreszeit. Auch für die Iren hatte Feuer eine symbolische und reinigende Bedeutung: sie zündeten zum Samhain-Fest auf öffentlichen Plätzen große Feuer an. Als Zeichen für einen Neuanfang brachte die Bevölkerung dieses Feuer in ihre Häuser, eine Art Neujahrsfest also. Samhain wurde wie Halloween heute in der Nacht des 31.Oktober begangen. Und die christliche Kirche verlegte dann später den Gedenktag Allerheiligen vom 13. Mai auf den 1. November, um sich so an den heidnischen Glauben anzulehnen. Damit wurden in jener besonderen Nacht die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten geöffnet und fortan drohte Spuk.

Wie aber ist es zu dem leuchtenden Kürbis gekommen, der heute Halloween symbolisiert? Der erinnert an einen irischen Dorfschmied namens Jack. Und das ist Jacks Geschichte: Jack saß betrunken in seiner Wirtschaft, als der Teufel kam und ihn holen wollte. Jack bat um ein letztes Bier und der Teufel verwandelte sich in eine Geldmünze, mit der das Bier bezahlt werden sollte. Doch Jack nahm listig die Münze und steckte sie in seine Tasche zu seinem Kreuz. Der Teufel war gefangen. Er versprach Jack noch weitere sieben Jahre, bis er erneut käme, nachdem er sich aus seiner Lage befreit hat. Als die Zeit um war und der Teufel wieder zu Jack kam – es war im Herbst – bat Jack um einen letzten Apfel. Der Teufel kletterte auf einen Baum, und er war kaum oben, als Jack ein Kreuz in die Rinde schnitt. So war der Teufel erneut gefangen. In dieser misslichen Lage versprach er Jack, seine Seele nie wieder holen zu wollen. Als Jack nach ein paar Jahren starb, ging er zum Eingang des Himmels. Dort jedoch wurde er wegen seines schlechten Lebenswandels zurückgeschickt. Und Jack ging zum Teufel. Doch der hielt sein Versprechen, nie mehr seine Seele holen zu wollen und schickte ihn in die ewige Nacht. Damit Jack nicht im Finsteren lief, gab der Teufel ihm eine ausgehölte Rübe und ein Stück Kohle aus dem Höllenfeuer. Das warf Jack in die Rübe und leuchtete sich so seinen Weg. Jack O’Lantern nennt man ihn seitdem.

Mit solchen leuchtenden Rüben, in die ein Gesicht geschnitten war, wollten die Iren die an Halloween spukenden Geister verscheuchen. Sie signalsierten damit, dass in den betreffenden Häusern bereits einer sei. Und als im 19. Jahrhundert schließlich viele Iren nach Amerika auswanderten, nahmen sie diesen Brauch mit. Rüben waren in der neuen Heimat aber nicht verbereitet, dafür Kürbisse 😀

Das Wawerko-Team wünscht an dieser Stelle allen Hexen, Monstern und Untoten viel Spaß an Halloween, beim Verkleiden, Dekorieren und Naschen!

Quelle: Immowelt.de, Grimm PR, Infozentrum Schokolade & Aktionslicht

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Craftistas Club Berlin

Posted on 09 April 2009 by admin

Am 26. März 2009 trafen sich erstmals die „bastelwütigen“ Hauptstädtler im „Ä“ um sich gemeinsam kreativ auszutoben. Der Abend war ein voller Erfolg. Rund 50 Berliner hatten sich gefunden um gemeinsam in großer Runde bis tief in die Nacht zu basteln, begleitet von Flamenco Musik. Auch diese wurde getreu dem Motto „einfach selbermachen“ von einem Teilnehmer auf der Gitarre gespielt. Und so bastelt es sich gleich nochmal so gut. Die Ergebnisse sind der Beweis und können sich wirklich sehen lassen.
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Mit einer solch überwältigenden Resonanz haben selbst die Initiatoren selbst nicht gerechnet. Eine Folgeveranstaltung ist folglich pflicht und schon in Planung. Die nächste Bastel-Session findet statt am 26. Juni in der „Musenstube“ , Berlin-Neukölln. Wer nun Lust auf mehr hat und gerne selbst aktiv teilnehmen möchte, kann sich unter http://www.myspace.com/labastellerie über zukünftige Events auf dem Laufenden halten.

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