Tag Archive | "DIY-Community"

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Hinter den Kulissen des Ruhrpott 2.0

Posted on 21 Februar 2010 by Erik

Bei der Gründung eines Internet-Startups sind die erfolgskritischen Ressourcen Kreativität und Passion. Ersteres ist ausschlaggebend für die Entwicklung eines innovativen Onlinedienstes und den Umgang mit den so genannten liquiden Mitteln. Denn wenn man nicht durch Venture Capital finanziert wird, ist man nicht immer flüssig. So braucht man manche pfiffige Idee, um dennoch über die Runden zu kommen und strategisch zu wirtschaften. Die Passion des Einzelnen aber ist das wohl wichtigste Gut eines jeden Unternehmens, denn nur wenn man an die eigene Idee glaubt, kann man mehr erreichen als andere. Dann ist man auch bereit noch abends jene (Über-)Stunden zu opfern, um die Entwicklung voranzutreiben. Und auch an den Wochenende wird dann noch im Team an der Idee gefeilt.

Wawerko Programmierung

Um Euch nun einen Einblick zu verschaffen in die Anfangszeit als Gründer habe ich mal ein paar Fotos herausgekramt. Hier sind wird gerade dabei Wawerko.de zu konzipieren, zu programmieren und das Vorgehen bei der Gründung und Vermarktung zu diskutieren. Mit Hinblick auf das Marketing haben wir uns vor allem auf unseren YouTube-Channel konzentriert. Natürlich haben wir nicht nur geschuftet, sondern auch ab und zu ein Päuschen gemacht. Ein Kaffeepäuschen mit Instantkaffee, denn die geerbte Rowenta-Maschine hat viel zu früh den Geist aufgegeben.

Wawerko Instantkaffee

Wawerko Kaffeemaschine

Zwischendurch gab es zudem Pizza in rauhen Mengen, allerdings keine selbstgemachte Pizza, von Monsterpizza ganz zu schweigen, obwohl wir auch ab und zu bei McDonalds eingekehrt sind. Ständig nur Pizza und Pasta ist dann auf Dauer doch etwas eintönig :D

Wawerko Nervennahrung

Tagsüber arbeiten wir übrigens allesamt an der Technischen Universität Dortmund und kümmern uns um die Belange der Studentenschaft. Dort hat sich das Gründerteam auch zusammengefunden und den Entschluss gefasst den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Wenn auch ab und an nach der Arbeit im Büro Wawerko ein Thema ist, so findet doch das Meiste nach der Arbeit zuhause statt. Die Koordination läuft via Skype d.h. wir sind ein so genanntes virtuelles Unternehmen ohne wirkliche Büroräume. Wir träumen zwar von den eigenen vier Wänden (es dürften auch ein paar mehr sein) doch im Moment können wir uns das noch nicht leisten.

Auf dem Bild sieht man einen Entwurf für die eCards zwischen ein paar Formeln. Keine Angst, dass sieht wüster aus als es eigentlich ist.

Wawerko Marketing Konzeption

Hier im Büro von Chris haben wir  Wawerko auch erstmalig an einem Montagmorgen online gestellt. Den Moment in dem der Launchbutton gedrückt wird, haben wir natürlich auch festgehalten.

Wawerko Launch

Mittlerweile nach gut 1,5 Jahren hat sich aber einiges an der Seite getan. Viele kreative Ideen und Projekte zum Selbermachen wurden von der Community zusammengetragen und zahlreiche neue Funktionen haben unser DIY-Portal erheblich bereichert. Alle die erst später zu uns gestoßen sind und wissen wollen wie alles anfing, sollten sich mal dieses letzte Bild anschauen.

Wawerko Beta

Zu sehen ist das alte Design: es war ein erster Versuch, denn auch wir sind Selbermacher und machen das hier alles zum ersten Mal. Wir bauen daher auf das Verstädnis der Community, wenn etwas mal nicht klappt. Ihr könnt Euch aber gewiss sein, dass wir stets an der Webseite basteln, um Wawerko.de noch besser zu machen. Und für Anregungen sind wir stets offen!

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Ideen unserer Community

Posted on 17 Januar 2010 by Erik

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Gründerinterview

Posted on 10 Dezember 2009 by Erik

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Deutschland, Land der Copycats?

Posted on 05 November 2009 by Erik

Im Dialog mit der Onlinegemeinschaft wird uns oftmals vorgeworfen eine schlichte Kopie der US-amerikanischen Community Instructables.com zu sein, welche mit über 16.000 Anleitungen zum selbermachen seit 2007 äußerst erfolgreich ist. Wir würden lügen, wenn wir behaupten würden die Webseite nicht zu kennen. Im Gegenteil: wir denken Instructables ist ein großartiges Unternehmen und manche der dort vorgestellten DIY-Projekte sind schlicht genial. Es wäre wirklich toll, wenn Wawerko schon bald zu einem ebenso umfangreichen Schaukasten menschlicher Kreativität und Einfallsreichtum werden würde.

Dennoch stammt die Idee einer Plattform auf der Anleitungen von Selbermacher für Selbermacher zusammengetragen werden von uns Gründern selbst und ist damit ebenso eine Deutsche Idee. Erst später haben wir erfahren, dass ein ähnlicher Onlinedienst in den Vereinigten Staaten schon verfügbar war. Doch diese Tatsache macht unsere deutschsprachige Plattform nicht weniger interessant oder minderwertig. Sogar wenn wir von der Existenz Instructables gewusst und das Konzept schlicht kopiert hätten, wäre dies aus unserer Sicht kein Grund Wawerko sowie die Zeit und Kraft, welche wir investiert haben (und das zunächst ohne Garantie auf Erfolg), abzuwerten.

Die Imitation ist ebenso ein Mechanismus der Wirtschaft wie die Innovation. Oder hätte man Ford die Massenproduktion des T-Model untersagen müssen, nur weil Jahre zuvor Benz den Motorwagen erfunden hatte? Die Fließbandfertigung wäre wohl mit Sicherheit erst sehr viel später eingeführt worden. Ist ein solches Beispiel zu weit hergeholt? Dann bleiben wir doch im Bereich der Medien und stellen uns als kritische Blogger selbst die Frage, ob nicht auch unsere eigene Tätigkeit, unser eigenes Hobby eine Kopie klassischer Pressearbeit ist? Und ferner, ob nicht jede Zeitung weltweit die Imitation einer sehr guten deutsch/französischen Idee ist?

Auf die Innovation folgt stets die Immitation, welche die Marktteilnehmer zur erneuten Innovation zwingt. Zugleich kann man von der Immitation auf einen nachhaltigen Markt schließen. Denn nur dort, wo auch Nachahmer agieren, existiert eine reale Nachfrage oder wird diese zumindest angenommen. Eines ist aber sicher: entscheidend für den Erfolg eines Startups, unabhängig von der Tatsache, ob eine Idee neu entwickelt oder abgekupfert wurde, ist eine gute Umsetzung (mitsamt Businessplan) durch ein passioniertes Gründerteam, die richtige Adressierung und viele Stunden harter Arbeit. Auch so genannten Copycats wird nämlich nichts geschenkt!

Und wir (für uns) wissen: wir haben Spaß an unserer kreativen Tätigkeit, dem Dialog mit kreativen Menschen und den tollen kreativen Ideen! Nur wenn man die eigene Arbeit liebt, wird das was man macht, auch gut. Vielleicht nicht gleich beim ersten Mal und manchmal braucht man auch einen Wink mit dem Zaunpfahl, doch so ist das eben bei Selbermachern!

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