SCROLL LEFT
Schritt 1
Das Horn auf die richtige Größe bringen
Ein Tenorhorn muss so lang sein, dass sein Innenraum ca. 600 ml Wasser fassen kann. Das Horn mit der Säge wenn nötig kürzen. 350 ml Wasser nun in das hohle, saubere Horn gießen. Den Wasserstand mit e...
Schritt 2
Das Horn glatt schmirgeln
Für eine schönere Optik die Oberfläche des Horns abschmirgeln. Dazu wie beim Nägel polieren erst Schmirgelpapier mit grober Körnung, dann feineres Papier verwenden. Nach dem Glätten kann das Horn auch...
Schritt 3
Den Gipsblock anfertigen
Der Gipsblock wird benötigt, um das Horn zu schließen und bespielbar zu machen. Er funktioniert so, dass durch eine kleine Öffnung am Gipsblock Luft von oben in das Horn hinein geblasen wird, welche a...
Schritt 4
Den Luftschacht feilen
Der getrocknete und auf die optimale Größe gesägte Gipsblock muss nun einen dünnen Luftschacht bekommen, durch den die Luft geblasen wird. Dies macht man mit der Nadelfeile (Viereckiger Querschnitt). ...
Schritt 5
Anfertigen des Labiums
Das Labium ist der Teil einer Flöte, der die Luftaustrittsspalte (=Luftschlitz) nach oben und unten begrenzt. Zunächst mit einem kleinen Bohrer (2 mm) ein Loch in das Horn bohren, ein wenig unterha...

Schritt 5 / 9 - Anfertigen des Labiums

Das Labium ist der Teil einer Flöte, der die Luftaustrittsspalte (=Luftschlitz) nach oben und unten begrenzt. Zunächst mit einem kleinen Bohrer (2 mm) ein Loch in das Horn bohren, ein wenig unterhalb der Stelle, die mit Bleistift markiert wurde. Dieses Loch mit Feilen dann zu einem Luftschlitz (Maße ca. 3-4 mm Höhe x ca. 1,5 cm Breite) vergrößern. Der obere Rand des Schlitzes soll exakt auf der Höhe der Bleistiftlinie liegen. Der Schlitz soll die gleiche Breite wie der Luftschacht erhalten. Praktischerweise kann man sich bei der Breite des Schlitzes an der Breite der Feile orientieren; so erleichtert man sich das Feilen und bekommt gerade Ränder. Nun wird das Stück unterhalb des Schlitzes mit Stechbeitel, Schnitzmessern und Feilen so bearbeitet, dass es bis zum Schlitz hin immer dünner wird. Dabei vorsichtig vorgehen: die Stelle darf auch nicht zu dünnwandig werden und es dürfen keine Risse entstehen. Am Besten vorsichtig von unten nach oben und von oben nach unten feilen. Die obere Kante waagerecht feilen; sie bildet im Endzustand eine Parallele zu dem eingesetzten Gipsblock und zu dem oberen Rand des Schlitzes.

weiter mit: Ausbessern des Labiums durch Ausprobieren  ⇒
100% Zoom
Schwierigkeit:
mittel
Zeitbedarf:
4 Stunden
Bewertung:
4.17
Aufrufe:
17587
bewerten:
Stern Stern Stern Stern Stern
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Link zur Anleitung:
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Einkaufsliste

Werkzeug:
  • 1 Messbecher,
  • 1 Schmirgelpapier (unterschiedlicher Körnung),
  • 1 Bleistift,
  • Zeitungspapier,
  • 1 Plastikfolie,
  • 1 Plastikbecher,
  • 1 Holzsäge,
  • 1 Stechbeitel,
  • 1 Teppichmesser,
  • 1 Feile (1-2mm),
  • 1 Bohrer (2mm),
  • 1 Bohrer (4mm),
  • 1 Bohrer (6mm),
  • 1 Bohrer (8mm),
  • 1 Bohrer (10mm),
  • 1 Feile (10-13mm),
  • 1 Stimmgerät,
  • 1 Kerze,
  • etwas (Nivea-)Creme
Material:
  • 1 Horn
  • 1 l Wasser
  • 500 gr Dentalgips

Kommentare

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Gesendet: 8 Jahre, 2 Monate her von Erklärbär #1099
Cool, da gibt's ja sogar ein Video zur Anleitung!!
Gesendet: 8 Jahre, 2 Monate her von Dubbelsteen #1096
Hut ab !! Ich würde keine Ton raus kriegen. Sehr gut.
Gesendet: 8 Jahre, 2 Monate her von Strickliesl #1082
Das ist soooo ein schönes Lied!
Gesendet: 8 Jahre, 2 Monate her von Isa #1075
Hallo,
Juhu.
habs geschafft und eine Hörprobe dazu geladen.
Die Qualität ist zwar nicht berauschend, aber das Lied doch eigentlich sehr schön.
Gesendet: 8 Jahre, 2 Monate her von Orko #1074
Tolles Lied und schön gespielt...wusste garnicht, dass man schon Videos hochladen kann.
Gesendet: 8 Jahre, 4 Monate her von Isa #1073
NEU: Hörprobe bei Schritt 9 <br />Auf einem Gems- oder Rinderhorn musizieren? Der Klang von Gemshornflöten ist schön, faszinierend, beruhigend, weich - einfach einzigartig. Diese herzustellen ist nicht ganz einfach, aber unvergesslich lohnenswert. Man spielt Sopran- und Tenorhörner wie C-Blockflöten; die Spieltechnik ist also relativ einfach. Nicht nur für Stücke aus der Renaissance oder im Zusammenspiel mit Orgel, Zupf- und Streichinstrumenten ist das Gemshorn geeignet, in verschiedensten Aufführungssituationen sorgt es für einen unvergesslichen Sound oder auch die tolle Überraschung!http://wawerko.de/bau-einer-gemshorn-floete+646.html