Schritt 1
Farbe verdünnen
Um die Verschmutzungen am Modell sehen zu können, aber auch um das Modell lebendiger aussehen zu lassen, müssen wir diese Verschmutzungen mittels Farbe und/oder verschiedener Pigmente nachahmen.Im fol...
Schritt 2
Vertiefungen washen
Als erstes nimmt man den breiteren weichen Pinsel und macht die zu "washende" Fläche mit dem klarem Wasser nass, nicht tropfnass aber schon deutlich. Nun streicht man die verdünnte Acrylfarbe mit dem ...
Schritt 3
Flächen washen
Möchte man aber eine ganze Fläche verschmutzen und gar noch abgelaufenes Regenwasser darstellen, bestreicht man die ganze Fläche, lässt es wieder ein paar Minuten trocknen (wirklich nur ein paar wenig...
Schritt 4
Washing fixieren
Ist man mit seinem Washing zufrieden, lässt man es gut durchtrocknen und fixiert alles mit mattem Klarlack. Durch den Klarlack wird die ganze Tarnlackierung etwas abgedunkelt und erscheint gleichmässi...

Schritt 1 / 4 - Farbe verdünnen

Um die Verschmutzungen am Modell sehen zu können, aber auch um das Modell lebendiger aussehen zu lassen, müssen wir diese Verschmutzungen mittels Farbe und/oder verschiedener Pigmente nachahmen.
Im folgendem Beispiel benutze ich zum "washen" passend zusammen gemischte Farbe, die ich soweit verdünnt habe, dass sie kaum noch Deckkraft besitzt und eine Art Lasur darstellt.

Über das Thema, welche Art Farbe nehme ich, lässt sich sicher streiten. Manch Modellbauer schwört auf Ölfarben, lässt sie doch den Tarnanstrich nach dem "washen" wie "in einem Guss" erscheinen. Andere, wie auch ich, nutzen dazu Acrylfarben, weil sie a. schneller trocknen und b. leichter zu verarbeiten sind. Zudem braucht man für Ölfarben einen speziellen Verdünner. Acrylfarben kann man mit einfachem Wasser verdünnen. So könnte man die Vor- und Nachteile der einzelnen Farbarten noch lange weiterführen. Ein grosser Vorteil der Ölfarbe ist, sie läuft geschmeidiger in Vertiefungen, Acrylfarben muss man mitunter etwas "den Weg zeigen". Aber auch hier für gibt es einen Trick.

Wie gesagt, braucht man zum "washen" eine sehr stark verdünnte Farbe. Ich mische sie mir meist so an, dass sie ein schwarzbraunes Colorit zeigt, kommt dies einer natürlichen Verschmutzung doch am Nähesten. Allerdings verdünne ich diese Acrylfarben nicht mit Wasser, sondern mit handelsüblichem Fensterreiniger wie z.B. Sidolin. Das hat den Vorteil dass die enthaltenen Tenside der Farbe etwas von der Oberflächenspannung nehmen und sie sich dadurch besser verarbeiten lässt. Zusätzlich benutze ich noch etwas klares Wasser, zwei weiche Pinsel und einen harten Borstenpinsel und last but not least ein Papiertaschentuch.


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Werkzeug:
  • grober Borstenpinsel,
  • feiner Malpinsel,
  • Mischgefäße
Material:
  • Fahrzeugmodell
  • Fensterreiniger
  • schwarze und braune Acrylfarbe
  • Wasser
  • Papiertaschentuch
  • Wattestäbchen

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