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Strom im Wohnmobil - Die Kraft der zwei Herzen
Besitzer von Wohnmobilen möchten Geräte wie, Gefrierschrank, Innenbeleuchtung, 12 V Fernseher und Standheizung uneingeschränkt nutzen. Damit dies möglich ist, ohne die Autostartbatterie zu belasten, i...

Schritt 1 / 1 - Strom im Wohnmobil - Die Kraft der zwei Herzen

Besitzer von Wohnmobilen möchten Geräte wie, Gefrierschrank, Innenbeleuchtung, 12 V Fernseher und Standheizung uneingeschränkt nutzen. Damit dies möglich ist, ohne die Autostartbatterie zu belasten, ist eine Zweitbatterie unumgänglich. Doch damit aus der Zweitbatterie kein Wohnmobilbrand wird, sind bei der Installation der Bordbatterie einige wichtige Punkte zu beachten.

Als Bordbatterie sind alle zyklenfeste Batterietypen wie AGM Solarbatterien und
Panzerplattenbatterien geeignet. Starterbatterien, wie sie beispielsweise hier bei Tirendo zu sehen sind,  sind nicht ausgelegt  für ein regelmäßiges be-und entladen mittels kleinerer oder mäßiger Ströme. Dieser Batterietyp sollte wirklich nur zum starten verwendet werden!

Zyklische Anwendungen stellen für Bleibatterien kein Problem dar. Sie sind vor allem auf Tiefenentladung spezialisiert. Allerdings haben diese Energiespeicher ein verhältnismäßig hohes Eigengewicht und verfügen nur über eine reduzierte Hochstromfähigkeit. Dennoch lassen sich diese Batterien optimal in einem Wohnmobil einsetzen.

Auch
AGM Batterien (Absorbent Glass Mat) lassen sich perfekt als Zweitbatterie verwenden. Es spricht vieles für eine AGM Batterie:
* Hohe Laderate
* Gute Hochstromfähigkeit
* Einfaches aufzustellen im Innenraum
* Benötigt keine Entlüftung


Die AGM Batterien besitzen gegenüber anderen zyklenfesten Stromspeichern eine fünf mal höhere Laderate. Mit der Lichtmaschine des Auto verbunden, speichert die Batterie während einer halbstündigen Fahrt bis zu 25 Ah. Andere Batterie-Typen kommen gerade mal auf 5 Ah.
Zudem verfügt sie, im Vergleich zur Panzerplattenbatterie, über eine beachtliche Hochstromfähigkeit.
AGM Batterien benötigen keine Entlüftung. Daher können sie im ganzen Innenraum positioniert werden, Wichtig ist, dass die Batterie verschlossen ist und nicht frei im Wohnmobil steht.

Der Anschluss einer Zweitbatterie

Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Zweitakku zu installieren:
* Direkter Anschluss
* Anschluss mit Trennschalter
* Spannungsmessrelais
Die wohl einfachste und zudem kostengünstigste Art eine Zweitbatterie zu installieren ist, wenn der Zweitakku parallel zur Starterbatterie direkt angeschlossen wird. Dabei versorgt die Lichtmaschine des Fahrzeugs beide Batterien mit Strom. Das ist nur möglich, wenn die Ladeprofile und Spannungen der beiden Batterien im Wesentlichen übereinstimmen. Entsprechende Informationen lassen sich den jeweiligen Datenblättern entnehmen. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich die Starterbatterie vollständig entleert. Das kann durch einen einfachen Schalter verhindert werden. Dadurch kann die Starterbatterie vom Bordnetz manuell getrennt werden. Es besteht auch die Möglichkeit die Stromversorgung durch ein spannungsgesteuertes Trennrelais automatisch zu regeln.

Stromversorgung über Ladegeräte

Die gängigste Art ein Wohnmobil unabhängig von der Starterbatterie mit Strom zu versorgen sind 12 V Blei-Säurebatterien. Diese werden durch eine 12 V Ladegerät aufgeladen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die elektronischen Ladegeräte hochwertig sind und über einen Überspannungsschutz verfügen. Die Ladegeräte sind mit dem normalen Netzstrom oder einen mobilen Generator verbunden und leiten den Strom in die aufladbare Zweitbatterie.

Im Zweifel den Fachmann fragen

Wer die Installation einer mit der Starterbatterie gekoppelten Zweitbatterie plant, sollte einen Schaltplan lesen und verstehen können. Eine falsch durchgeführte Verkabelung hat schon so manchen Kabelbrand verursacht. Im Zweifel ist es besser die Installation der Zweitbatterie einem Fachmann zu überlassen.
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